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Nachhaltigkeit in der Küche – 7 Tipps

Übernehmen Sie ökologische Verantwortung in der Küche. Wir sagen Ihnen, was Sie tun und wo Sie umdenken können. Die grüne Welle ist inzwischen auch in unseren Küchen angekommen. Es reicht nicht aus, nur biologisch und nachhaltig zu essen, man sollte das Thema auch in der Küche leben. Erfahren Sie hier, was Nachhaltigkeit in der Küche bedeutet und wie Sie sie in Ihrer Küche umsetzen können. 

1. Die alltäglichen Kleinigkeiten

Nehmen Sie Holz-Schneidebretter statt den Bretten aus Plastik. Verzichten Sie auf Papierservietten und benutzen die aus Stoff. Und verbannen Sie die Küchenrolle aus der Küche – ein Putzlappen tut es auch! Ein kleiner Schritt – eine große Wirkung. Holzbretter sind zudem unempfindlicher für Schneidespuren und daher hygienischer. Außerdem sehen sie in der Küche wesentlich hübscher aus als die farbigen Plastik-Alternativen. Und ein improvisierter, schnell gedeckter Tisch bekommt eine besondere Aufwertung durch Stoffservietten. Also diesen Punkt hätten sie schon mal nachhaltig-elegant gelöst.

2. Verpackungen vermeiden

Suchen Sie sich Läden in Ihrer Nähe, in denen Sie die Verpackung selbst mitbringen können. Viele Städte haben diesem Trend bereits aufgenommen. So können Sie Ihre Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Zucker, Linsen und Nüsse auch gleich zur Schau stellen. Füllen Sie Ihre Nahrungsmittel zum Beispiel in Glas-Behältnisse und stellen diese in Ihrem Küchenregal aus. Sie werden sehen, wie schön die sich da machen und gleichzeitig setzen Sie ein Statement.

3. Der eigene Kräutergarten

Basilikum, Rosarien, Minze oder Salbei. Fangen Sie an, Ihre Lieblingskräuter selber zu züchten. Wie viel Plastiktöpfe von dem frischen Schnittlauch haben Sie eigentlich schon entsorgt? Unzählige … das wissen wir. Oder man kauft kleine Portionen in Plastikverpackungen, die entweder nicht ausreichen oder schon verwelkt sind, bevor man sie verkocht hat. Frische Kräuter und Gewürze sind das A und O beim Kochen, sie geben den Feinschliff und man benötigt sie immer. Manche Küchensysteme haben bereits Elemente für einen Kräutergarten integriert, ansonsten stehen die kleinen grünen „Mitbewohner“ auch gerne auf der Fensterbank oder zieren den Tisch. Auf jeden Fall werden Sie merken, dass die selbstgezüchteten Kräuter besser schmecken. Warum? Weil sie mit viel Liebe selbst gezüchtet sind!

4. Keine Plastikflaschen mehr!

An diesem Punkt ist besonders viel Plastik einzusparen. Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie viel Plastikflaschen Sie und Ihre Liebsten in einem Monat leer trinken? Hier kann definitiv gespart werden. Nutzen Sie das Wasser aus der Leitung oder zumindest wiederverwendbare Glasflaschen. Mit Leitungswasser sparen Sie sich das Einkaufen und Schleppen der Flaschen, der umweltschädliche Transport der Wasserflaschen kann deutlich verringert werden. Geht es Ihnen um die Kohlensäure im Wasser, dann schaffen Sie sich einen Wassersprudler an. Außerdem sieht so eine Wasserkaraffe mit Rosmarin, Himbeeren oder Limetten deutlich schöner auf dem Tisch aus als eine schnöde Plastikflasche.

5. Mülltrennung: unumgänglich

Bio-, Plastik- und Restmüll – in einer deutschen Küche zu 90% unter der Spüle zu finden. Sollte Ihnen diese Vorrichtung nicht automatisch zur Verfügung stehen, dann erschaffen Sie sich Ihr eigenes Müll-Trennsystem. Suchen Sie sich einen Platz, an dem alle drei Behältnisse unterkommen können - das erleichtert die Handhabung und Sie müssen nicht kreuz und quer durch die Küche laufen.

6. Fleisch reduzieren

Fleischkonsum verbraucht viele Ressourcen - Sie müssen aber nicht zum Vegetarier werden, um nachhaltiger zu essen. Gehen Sie einfach mit dem Fleischverbrauch etwas sensibler um. Bio-Gemüsekiste liegen gerade hoch im Trend. Die Folge: Es gibt viel Gemüse mit wenig Fleisch und nicht umgekehrt. Oder Sie lassen das Fleisch einfach mal weg. Die Foot-Blogger bescheren uns täglich neue fleischlose Rezepte mit köstlichen Gerichten! Und achten Sie bei Ihrem nächsten Kühlschrankkauf unbedingt darauf, dass er ein Gemüsefach hat. Planen Sie in Ihrer Speisekammer Holzkisten ein zur Lagerung von Kartoffeln und Äpfeln, die Sie am besten in der Region direkt beim Bauern kaufen.

7. Umweltfreundliche Putzmittel

Inzwischen finden Sie in jedem Drogeriemarkt eine große Auswahl an biologischen Reinigungsmitteln. Es gibt keinen Grund mehr, die „Chemiekeule“ rauszuholen, Ihre Küche wird auch mit den umweltfreundlichen Putzmitteln sauber. Achten Sie zudem auf die Dosierungsempfehlungen, so kommt es nicht zur Überdosierung, was wiederum die Belastung des Abwassers verringert.

8. Fazit

Umweltfreundliches Verhalten in der Küche ist eigentlich ganz einfach umzusetzen. Versuchen Sie in Kleinigkeiten einfach mal umzudenken, Sie werden sehen, wie schnell die Nachhaltigkeitsroutine bei Ihnen einziehen wird.

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