Tresen, Bar oder Theke – der gemütliche Teil der Küche

Auszeit. Das Leben entspannt genießen. Einen Gang zurückschalten, an der Stuhllehne halt finden und einatmen, genießen, ausatmen, genießen. Die richtigen Worte mit den richten Menschen wechseln und glücklich sein. Die Küche kann auch ruhig, leise und erholsam sein. Der perfekte Ort dafür? Die Bar, der Tresen oder eben die Theke.

Wir kennen diese Situationen. Die Präsentation oder das Kundengespräch – fern der Heimat – liefen hervorragend, die Anstrengungen und Reisestrapazen haben sich gelohnt. Der Aufwand der Vorbereitung war gut investierte Zeit. Am Flughafen angekommen stellt man mit der entsprechenden Seelenruhe fest, der Rückflug nach München, Hamburg oder Berlin verzögert sich – ob schlechter Witterung, technischen Problemen oder eines Streiks – um 180 Minuten und der Rückflug hält ein Sammelsurium an Turbulenzen, Fallwinden und andere unterhaltsame Wetterkapriolen für uns bereit. Zu nachtschlafender Zeit kommt man in heimischen Gefilden an und will den Tag im heimeligen Rahmen Revue passieren lassen. Der Tresen in der innig geliebten Küche ist hierfür unser Lieblingsort. Manchmal ist Ruhe das kostbarste Kleinod des Tages…
 

Offene Küchen – Insel, Tresen, Küchenglück

Ganz egal, ob es der Vormittagsespresso des fleißigen Home-Office-Workers, die samstägliche Kaffeerunde mit den Lieblingsmenschen oder der Single Malt Whiskey aus den fernen Highlands ist, manches Kulturgetränk genießt sich am Tresen am besten.


Die Küche ist in vielen Wohnungen und Häusern bereits die soziale Schaltstelle und Anlaufpunkt für Freunde, Familie und Kollegen. Der Trend Hot-Spot Küchen-Theke, Bartresen, Tresen oder einfach Bar bringt mehr Komfort, Funktion und eine gehörige Portion Wohlfühl-Atmosphäre in unser kulinarisches Lieblingszimmer.
Die „Steh-Bar“ ist der perfekte Ort für lockere Gespräche, eine ungezwungene Zusammenkunft oder den hochklassigen Tropfen zur blauen Stunde.
 
Im Zusammenspiel mit der modernen Küchenform der Inselküche ergeben sich interessante Raumkonstellationen und neue Raumschnitte, die unserer Küche sowohl praktische Vorzüge als auch gesellschaftlichen Mehrwert schenken.  
Für kleine Wohnflächen ersetzt eine Bar-Theke gerne auch den „schnellen“ Esstisch! Wer gerne schnell und sportlich frühstückt, muss nicht zwingend am ausladenden Esstisch sitzen. Espresso, Müsli und die morgendliche Lektüre finden auch an kleinere Tresen Platz.
 

Tipps zur Planung der Küchen Bar

Selbstverständlich sollte Tresen, Bar oder Theke fix in die Küchenplanung integriert sein. Durch den praktischen Zusatz ergeben sich – vor allem in kleineren Küchen – andere Lauf- und Arbeitswege. Wenn es an die Neuanschaffung einer Traumküche im modernen Stil geht, sollte der zusätzliche Genuss- und Kommunikationsbereich direkt mitgeplant werden.
Eine nachträgliche „Installation“ ist kein Ding der Unmöglichkeit, jedoch erspart eine sinnvoll und wertig geplante Küche das ein oder andere graue Haar.
Ein Küchenplaner mit Erfahrung und Leidenschaft kennt die Geheimnisse des verstecken Stauraums und der effektiven Lauf- und Arbeitswege. Als Kunde können wir hier von bewährten Detaillösungen und dem neusten Stand in Sachen Planungstechnik profitieren. Die Küche ist im Jahre 2018 nicht nur ästhetisches Aushängeschild einer Wohnung, die Küche ist ebenso ein hocheffizienter Arbeitsraum. Für unseren Anspruch ist eine perfekte Planung unerlässlich. 
 

Die passende Breite finden

Wer die Frage nach der optimalen Breite eines Küchen Tresens stellt, findet in der geplanten Nutzung die individuelle Antwort. Wer seine Küchen-Bar als „sozialen Raum“ nutzt, und hier beispielsweise Espresso und Biscotti servieren möchte, der ist mit einer Breite von rund 45 Zentimetern ausreichend bedient. Für leidenschaftliche Köche und Gastgeber mit Feuer, die gerne das ganze Menü auf der Bar servieren oder vorbereiten möchten, sollten es schon an die 60 Zentimeter Breite gehen. Durch diese Abmessung wird der Tresen zur vollwertigen Arbeitsfläche und ersetzt den gewöhnlichen Esstisch fast vollständig. Das stilvolle Candle Light Dinner servieren wir natürlich nach wie vor an der reichlich, romantisch gedeckten Tafel, bei stillvoller Musik und gedimmter Hintergrundbeleuchtung abseits der heimischen Kochgefilde.
 

Die ideale Höhe der Küchenbar

Der richtige Maßstab in Sachen „die passende Höhe für unseren Tresen“ ist die eigene Körpergröße. Wer jenseits des „Durchschnitts-Wuchs“ liegt, sollte sich die Höhe der Bar (und natürlich auch des eigentlichen Küchenblocks) anpassen lassen. Solche Änderungen und Anpassungen sollten direkt bei der Küchenplanung mit angesprochen und in das Projekt „Traumküche“ eingeplant werden. Der gängige Standardwert für einen Sitz/Steh-Tresen liegt im Schnitt bei rund 115 Zentimetern. Dieser ergibt sich aus der gängigen Körpergröße der Bevölkerung und der durchschnittlichen Sitzhöhe der gängigsten Barhocker. Bei einem Tresen mit „Standardhöhe“, kann sich eine durchschnittlich große Person, entspannt und bequem an der Bar abstützen.

 

Sitzen oder stehen? Die passenden Stühle finden

Die Frage ist hier nicht oder – die Antwort ist und! Flache Barhocker mit niedriger Lehnenhöhe sind die perfekten Begleiter einer Küchen-Bar. Passend abgemessen oder angepasst, verschwindet der Barhocker des eigenen Geschmacks unter der Tresenfläche und kann bei Bedarf schick in Szene gesetzt werden. In Sachen Look, Polsterung und Material sind hier dem eigenen Geschmack fast keine Grenzen gesetzt. Wer gerne loungigen Flair in der ansonsten cleanen Inselküche hat, sollte an eine entsprechende Polsterung und eine entspannte Oberfläche denken. Hier gilt die alte Faustregel rund um den passenden Stuhl: „Wer viel sitze, will richtig gepolstert sein!“

Die Vorteile eines Tresens, der Küchenbar und der Küchentheke

  1. Mehr Lebendigkeit. In Sachen Look und Design ist ein Küchentresen ein herrlich frischer Wind für unseren Lieblingsraum. Theke und Küchenbar begeistern durch eine aufgelockerte Atmosphäre und schaffen interessante Linienführungen und Look-Kontraste im Raumaufbau der Küche. Aus ästhetischer Sicht ist die Küchen-Bar ein absoluter Fixpunkt, welcher eine unerhörte Lebendigkeit in die Küche bringt. 
  2. Mehr Arbeitsfläche. Selbstredend ist die Küchen-Bar nicht nur der Freizeit gewidmet. Wer gerne im Team kocht, kann die zusätzliche Arbeitsfläche wunderbar als Arbeitsfläche für mise en place nutzen. Vor allem größere Theken ermöglichen eine sinnvolle und effektive Vorbereitung.  
  3. Mehr Stauraum. Nicht nur auf dem Tresen lässt es sich gut vorbereiten! Auch darunter lässt sich mit „getarnten“ Schubladen und Kästen effektiver und unsichtbarer Stauraum schaffen. Wer auf der Suche nach dem richtigen Platz für Waffeleisen, Fondue-Set oder die viel zu selten genutzte Saftpresse ist, bitteschön! Hier ist der perfekte Ort für die kostbaren Schätzchen.
  4. Mehr Genussraum. Ob alleine, zu zweit oder im kleinen Kreis der besten Freunde! Wer gerne genießt, hat mit der Küchenbar einen hervorragenden Platz für entspannte Augenblicke! Schöner und entspannter hat man seltener genossen!

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